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 Betreff des Beitrags: Das Arthurianische Pantheon
BeitragVerfasst: Mo 31. Aug 2015, 13:01 
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Dungeon Master

Registriert: Sa 3. Nov 2012, 22:56
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Das Arthurianische Pantheon
Das Bündnis der barmherzigen und die zharischen Götter aus dem Zeitalter des Zorns besteht fort. Alle arthurischen Bürger verehren sie als das arthurianische Pantheon, wobei die meisten Menschen sich einen Hauptgott wählen, der zu ihrem Wesen passt. Elfen beten fast ausnahmslos zu Ethara, Zwerge zu Bordarak. Die Khorne haben keine eigenen Städte errichtet, sie leben entweder in der nördlichen Wildnis oder sind so sehr mit den anderen Menschen vermischt, dass sie keine echte Identität als Khorne mehr haben.
Die Wahl eines Hauptgotts ist keinesfalls verbindlich. Arthurianer, die in Städten leben, betrachten diese Wahl als eher intim. Auf Reisen neigen Arthurianer allerdings dazu, sich mit den Zeichen ihres Hauptgottes zu schützen - wenngleich viele sie nicht offen tragen.

Zhain und Celeste (erhaben, m und w)
Domäne: Vergangenheit (Zhain) und Zukunft (Celeste)
Anhänger: In Arthuria niemand, einige Gelehrte unter den Delreg
Die göttlichen Geschwister genießen in Arthuria kein hohes Ansehen - sie haben einst versucht, den Bund zu vernichten, und scheinen sich auch eher aus Berechnung dem Bündnis aus zharischen und barmherzigen Göttern angeschlossen zu haben. Nur, weil die Götter den Zwilligen vergeben haben, heißt das nicht, dass dies auch für die Menschen gilt.

Tharanis (barmherzig, w)
Domäne: Unbekannt, wird oft Neugier zugesprochen
Anhänger: Forscher, überzeugte Anhänger des Bundes, viele Fürsten. Außerhalb der Bundsstädte quasi unbekannt.
Im Gegensatz zu den anderen Göttern ist Tharanis seit 112 d.B. nicht mehr gesehen worden. Da sie jedoch dafür verantwortlich ist, dass der Bund eine der höchsten Zivilisationen im bekannten Multiversum ist, wird sie besonders unter Leuten mit hohem Forschergeist hoch verehrt. Sonst gilt sie aber auch als Göttin des Bundes und hat eine Art allgemeiner Hauptgott-Status.

Valera (barmherzig, w)
Domäne: Einfluss
Anhänger: Fürsten, viele Würdenträger in der jeweiligen Stadtorganisation, viele Herrscher außerhalb des Bundes. Auch viele Opportunisten aus allen gesellschaftlichen Schichten.
Valera gilt als Patronin derer, die Erfolg oder Macht haben. Obwohl sie vermutlich eigentlich für Fleiß und hochqualitative Leistung steht, sind viele ihrer Anhänger der Ansicht, dass Valera Menschen an ihrem Erfolg misst. Unter einfachen Leuten genießen daher Arthurianer, welche offen Valera verehren, kein sonderlich hohes Ansehen.

Latetia (barmherzig, w)
Domäne: Freude, Spaß
Anhänger: Viele Künstler, sonst wenige, allerdings unabhängig von Status, Bildung und Region
Latetia lehrt, dass ein Mensch etwas vom Leben haben sollte, da es sonst sinnlos ist. Obwohl sie daher oft bei Feiern angerufen wird, gelten Anhänger der Göttin als Taugenichtse. Da viele Künstler die Mauern der Bundsstädte als Gefängnis empfinden, gibt es nur wenige erklärte Anhänger unter Arthurianern.

Veolar (barmherzig, m)
Domäne: Stolz
Anhänger: Krieger, Handwerker
Wenn man so will, gilt Veolar als der solide Gott. Er schätzt Fleiß und dass man weiß, wo sein Platz ist. Er ist der Gott, der mit Abstand am meisten als Hauptgott angegeben wird, jedoch vermuten viele, dass Leute, die sich eigentlich eher zu den unbeliebteren Göttern bekennen, diesen Gott angeben, wenn sie gefragt werden.

Die Mutter (barmherzig, vermutlich w)
Domäne: Familie
Anhänger: Familienmenschen aus allen Ständen.
In Bundsstädten mit klarem Patriarchat gilt die Mutter als Frauengott, aber in diesen Städten ist sie am beliebtesten. Sie gilt als außerordentliche Freundin der Menschen, weswegen viele Arthurianer, wenn sie ein schlechtes Gewissen wegen irgendwas haben, die Nähe der Geweihten der Mutter suchen.


Bordarak (zharisch, m und w)
Domäne: Ordnung (m) und Wut (w)
Anhänger: Zwerge, sonst wenige. Viele Würdenträger, gerade in straffer organisierten Städten, schätzen ihn, sie erfreut sich unter einigen Kriegern Beliebtheit. Fast alle Gladiatoren beten sie an.
Bordarak ist der Gott, welcher die Zwerge aus Zharia nach Patria gebracht hat. Er/sie hat zwei Persönlichkeiten, eine männliche und eine weibliche. Es heißt, sie seien in stetem Streit miteinander. Zwerge sehen in diesem Streit eine tiefe Parallele zu ihrem täglichen Leben und Empfinden. Menschen, die Bordarak verehren, fühlen sich dagegen meist nur zu einer der beiden Seiten hingezogen.

Ethara (zharisch, w)
Domäne: Wildnis
Anhänger: Elfen, Naturverbundene, einige Krieger
Die Elfengöttin aus Zharia gilt als sehr naturverbunden, weswegen die städtisch geprägten Arthurianer eher wenig mit ihr anzufangen wissen. Reisende, Späher und andere, die oft tagelang außerhalb der Stadtmauern unterwegs sind, schätzen sie dafür oft sehr hoch. Außerdem sind ihr die meisten Elfen treu ergeben.

Khorne (zharisch, m)
Domäne: Mut
Anhänger: Viele Krieger, er hat aber auch viele Anhänger in allen Schichten
Khorne gilt als ein eher primitiver Gott, welcher Gewalt verherrlicht und archaische Werte schätzt. Menschen mit einem ausgeprägten Drang nach Freiheit folgen dem Gott oft, ebenso wie sehr ambitionierte Kämpfer, die den Kampf eher als Kunst verstehen.

Die erhabenen Götter
Die erhabenen Götter sind durch den dämonischen Einfluss korrumpiert worden, doch ist dies außerhalb der arthurianischen Städte nicht bekannt oder wird als Propaganda der Städter abgetan. Ihr Gefolge in den Städten, die nicht zum Bund zählen, und unter den Delreg ist beträchtlich. Auch in den Mauern der Bundsstädte soll es Kulte geben.

Yoreck (vergangen, m)
Domäne: Mut
Yoreck ist von den Menschen besiegt worden. Vermutlich hat er keine Anhängerschaft mehr.

Ferra (w)
Domäne: Wildnis
Während Ethera eher die Kraft und Schönheit der Natur versinnbildlicht, wird Ferra zunehmend ihren Gefahren und Grausamkeiten zugerechnet. Waldläufer und reisende Delreg schätzen sie jedoch über der Elfengöttin, da sie Ethera für verweichlicht halten.

Iran (m)
Domäne: Wut
Iran verabscheut, wie friedlich Patria geworden ist, und strebt nach einer Welt, in der Kriege wieder denkbar sind. Seine Anhänger sind oft rohe Gestalten, welche sich wünschten, dass der Verhältnisse auf Patria nicht so festgefahren wären.

Elena (w)
Domäne: Ordnung
Während die anderen Erhabenen im Bund einen Frevel an ihren Idealen sahen, ist Elena von den Menschen enttäuscht. Sie hat die Chance gesehen, eine perfekte Ordnung zu erschaffen, und hasst die Menschen dafür, sich dagegen entschieden zu haben. Da Elena sehr wahrscheinlich keine nennenswerten Anhänger unter den Delreg genießt, drängt sich die Vermutung auf, dass auch etliche Arthurianer lieber strengere Regeln im Bund sehen würden. Außerdem lehnt Elena die Verbrüderung mit Elfen und Zwergen ab - ein weiterer Grund, warum sie viele versteckte Anhänger haben könnte.

Freie Götter
Die Freien Götter sind in Patria noch sehr unbedeutend. Sie versuchen, heimlich Gefolge aufzubauen, während sie für die breite Wahrnehmung unsichtbar bleiben. Es gibt zahlreiche freie Götter, die mit verschiedensten Absichten in Patria um Anhänger werben. Da der gleiche Gott scheinbar unter verschiedenen Namen auftritt, haben die arthurianischen Gelehrten ihnen Decknamen gegeben. Die einzige Ausnahme ist Dagon. Es gibt vermutlich viel mehr freie Götter, als hier aufgezählt; diese sind die bekannteren.

Dagon (m)
Dagon ist eigentlich nicht sehr mächtig, aber vermutlich der aktivste Gott in Patria. Sein Ziel sind Wissenschaftler und Magier, denen er den Verrat zahlreicher Geheimnisse und Wahrheiten verspricht. Während die anderen Götter meist nur Verhaltensregeln und Ideale vorgeben, soll Dagon sehr konkrete Anweisungen für seine Anhänger haben. Genaueres weiß man aber nicht.

Der Gaukler (?)
Was genau der Gaukler will und warum ihm Menschen folgen, ist weitgehend unbekannt. Es scheint, dass er die Vernichtung des Bundes plant. Warum er sich jedoch nicht den erhabenen anschließt, und warum er den Bund überhaupt hasst, weiß man nicht. Typisch für ihn ist allerdings, dass er Zwietracht sät und versucht, die friedlichen Regeln des Bundes, wo immer er kann, zu unterwandern.

Die Rächerin (w)
Wenn man einen tiefen Groll hegt, kann es sein, dass einem die Rächerin erscheint. Sie bietet an, den Gehassten grausam zu richten - entgegen des Namens übrigens nicht nur, wenn es um eine Rache geht. Der Preis, den sie verlangt, weiß niemand, doch wurden jene, von denen man weiß, dass sie sich mit der Rächerin einließen, nie wieder gesehen.

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